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Testbericht

Vergleich: Sechs 13/14"-Notebooks ab 650 Euro

PCgo


Stefan Schasche

28. September 2009

Inhaltsverzeichnis 1/4

Notebooks mit 13,3- und 14-Zoll-Displays sind im Aufwind, denn die kleinen Rechenriesen verkörpern den besten Kompromiss aus Mobilität auf der einen und Bildschirmdiagonale auf der anderen Seite.

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Noch vor zwei Jahren waren ultramobile Notebooks mit 13- oder 14-Zoll-Displays wenig verbreitet. Dafür gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen war da der hohe Kaufpreis, der den eines 15-Zoll-Gerätes nicht selten um mehr als das Doppelte übertraf. Dabei kam der unverhältnismäßig hoch erscheinende Preis nicht von ungefähr. Zunächst einmal wurden wesentlich kleinere Stückzahlen produziert, außerdem erforderte die Konstruktion eines kleineren Gerätes wesentlich größere Sorgfalt im Bezug auf die Abwärme.

Wenn kein Platz vorhandenen ist für einen großen, langsam drehenden und somit auch eher leisen Lüfter, ist der Einbau eines schneller drehenden, kleinen Lüfters wegen der nervigen Geräuschkulisse keine brauchbare Alternative.

Es mussten also andere Methoden gefunden werden, das Gerät kühl zu halten, und man entwickelte komplizierte und damit auch teure, passive Kühlsysteme. Einige Hersteller entschieden sich für den Einsatz besonders energiesparender Ultra-Low-Voltage-Prozessoren, was durch die geringere Abwärme eine flachere Bauweise ermöglichte.

Doch auch dieses Vorgehen hatte zwei große Haken, denn diese CPUs waren zum einen sehr teuer und zum anderen nicht besonders leistungsfähig. Der Käufer erhielt also für mehr Geld weniger Leistung.

Kleine Displays im Aufschwung

Die Entwicklung Strom-sparender Prozessoren und Chipsätze in Verbindung mit sinkenden Preisen ermöglicht nun endlich das, was Liebhaber kleiner, mobiler Notebooks schon immer gehofft haben. Die Hersteller sind nun in der Lage, flache, leichte und ausdauernde Geräte anzubieten, und das zu Preisen, die noch vor Jahresfrist absolut undenkbar gewesen wären.

Auch bei den Displays hat sich eine Menge getan. Die sechs Kandidaten unseres Vergleichstests, zwei 14- Zöller und vier Geräte mit 13,3-Zoll-Display, haben Auflösungen von 1280 x 800, 1366 x 768 und 1440 x 900 Bildpunkten zu bieten. Die Bildschirme normaler 15,4-Zoll-Notebooks liefern in der Regel 1280 x 800 Pixel und somit ein "größeres Bild", sie stellen also nur größer, nicht aber mehr dar.

15-Zöller mit feinerer Auflösung kosten im Normalfall auch mehr Geld. Der Einwand, die Darstellung von 1366 x 768 Bildpunkten auf einem 13,3-Zoll- Display sei zu fein und die Icons zu klein, ist weitgehend haltlos. Wer ausgesprochen schlecht sieht, der kann die Standard-Schriftgröße und die Größe der Icons ändern.

Bereits bei 13,3-Zoll-Geräten ist genug Platz vorhanden, um eine Tastatur in der Breite eines normalen Desktop-Keyboards unterzubringen, natürlich abzüglich des Nummernblocks, auf den man hier verzichten muss. Wer also tagtäglich größere Zahlenkolonnen eingibt, der sollte sich entweder einen separaten USBNummernblock zulegen, oder ein größeres Notebook erwerben.

Was die Kleinen zu bieten haben

Im Gegensatz zu 15-Zöllern haben 14- oder gar 13-Zoll-Notebooks in nahezu jeder Tasche Platz. Die meisten Geräte sind vollwertig ausgestattet, verfügen über einen DVDBrenner, und bringen dennoch lediglich zwei Kilogramm oder weniger auf die Waage. Das Beste jedoch ist die Ausdauer. Akkulaufzeiten zwischen vier und satten zehn Stunden sind in dieser Gerätekategorie inzwischen die Regel.

So lässt sich schon mit dem mitgelieferten Standardakku teilweise ein voller Arbeitstag oder ein Interkontinentalflug bestreiten. N-WLAN ist selbstverständlich, ein HDMI-Ausgang für den Anschluss eines Projektors oder eines hochauflösenden Bildschirmes zumindest nicht unüblich.

Quick-Info

Nexoc S626 GT
Internet
www.nexoc.de
Preis
749,00 €
Preis/Leistung
gut

72 Punkte

Fazit:
Das S626 überzeugt durch die or­dentliche Rechenleistung, doch ist das Gerät etwas zu schwer und die Laufzeit für ein mobiles Gerät mit 13,3-Zöller zu kurz.

Zwei bis drei USB-Anschlüsse und ein VGA-Port sind bei jedem Gerät vorhanden, eSata ist die Ausnahme, ein Modem darf mittlerweile als nahezu ausgestorben angesehen werden. Letzteres ist sicher sinnvoll, denn es gibt kaum noch Hotels, die keinen Internetzugang per LAN oder WLAN anbieten, sodass das Modem seine Daseinsberechtigung verloren hat.

Auf den Expresskartenslot haben drei der sechs im Test vertretenen Anbieter verzichtet, was angesichts des begrenzten Nutzens dieser Schnittstelle absolut verständlich ist. Zwei Hersteller verzichteten bei ihren Geräten sogar auf das optische Laufwerk.


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