
Windows-Bibliotheken richtig nutzen
Überall auf dem PC sind Bilder, Musik und Videos gespeichert. Wie soll man da noch durchblicken? Ganz einfach – mithilfe von Windows-Bibliotheken.
Online-Datenspeicher Dropbox
Dropbox ist der Name einer Online-Speicherlösung für Dateien aller Art. Sie ermöglicht das Speichern und Abrufen von bis zu zwei GByte Daten in einem Internet-Speicher. Sie können Dateien hineinund herauskopieren und direkt aus Anwendungen heraus dort speichern. Und das Beste: Der Dropbox-Ordner lässt sich ganz einfach in Windows-Bibliotheken einbinden.
- Schritt 1: Laden Sie von http://www.dropbox.com/downloading?os=win den kostenlosen Windows-Client für Dropbox herunter. Während des Setups registrieren Sie sich für Ihren Dropbox-Account. Steht die Verbindung zu Ihrem neuen Online-Speicher, können Sie ihn in eine Windows-Bibliothek einbinden.
- Schritt 2: Je nachdem, ob Sie einen einzelnen Ordner innerhalb Ihrer Dropbox oder den gesamten Online-Speicherbereich zu einer Bibliothek hinzufügen wollen, wählen Sie im Windows Explorer den passenden Einzelordner oder den Dropbox-Ordner durch einfaches Anklicken aus. Wählen Sie aus der Symbolleiste oberhalb der Dateiliste den Menüpunkt „In Bibliothek aufnehmen“ und die Bibliothek – fertig.
Ob bewusst oder unbewusst: Jeder Windows-7-Nutzer verwendet täglich die Bibliotheken-Funktion. Bei den Ordnern „Bilder“, „Dokumente“, „Musik“ und „Videos“ handelt es sich nämlich um nichts anderes als Bibliotheken, die allerdings schon mit der Windows-Installation eingerichtet wurden. Der Standardspeicherort für diese Bibliotheken ist das Arbeitsverzeichnis des angemeldeten Nutzers.
Windows-Bibliotheken richtig nutzen
1 von 8Tipp 1 - Überblick: Windows-Bibliotheken
Mit sogenannten Windows-Bibliotheken lässt sich einfach und effizient Ordnung ins Daten-Chaos bringen. Die Bibliotheken gibt es aber nur unter Windows 7, nicht in Windows Vista und XP. Sie eignen sich nicht bloß zum Sortieren von Bildern – auch Videos, Musik- und andere Dateien lassen sich damit organisieren, leichter auffinden und bearbeiten. D
ie Idee der Bibliotheken ist clever: In einer Bibliothek werden die Inhalte von Dateiordnern zusammengefasst, ganz egal, wo sie gespeichert sind. Die Bibliothek verweist intern auf die Speicherorte der Ordner, ohne dass sich der Anwender darum kümmern muss. Er sieht alle Ordner und die darin befindlichen Dateien als eine Bibliothek – einfach gesagt: so, als ob seine Dateien alle in einem Ordner lägen.
Innerhalb der Bibliothek lassen sich Dateien wie gewohnt ansehen, bearbeiten oder weiter nutzen. Was die Bibliotheken besonders nützlich macht: Es lassen sich nicht nur lokal gespeicherte Ordner einbinden, sondern auch welche von anderen Geräten, die übers Heimnetzwerk mit dem Arbeitsrechner verbunden sind.
Und selbst im Internet gespeicherte Bilder, Videos, MP3s und andere Files können für Bibliotheken genutzt werden – lesen Sie den Kasten "Online-Datenspeicher Dropbox" auf der nächsten Seite.
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