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Windows 7 Service Pack 1 ausprobiert
Windows 7 Service Pack 1 schon jetzt ausprobieren
Brandneue Entwicklungen von Microsoft, die erst in einigen Monaten für die breite Öffentlichkeit verfügbar sind, gibt es schon heute im Internet. Service Pack 1 für Windows 7 oder Internet Explorer 9 sind zwei Produkte, die Sie schon jetzt ausprobieren können.
Bei Microsoft ist man sich darüber bewusst, dass die Konkurrenz nicht schläft. Deswegen arbeiten die Redmonder mit Hochdruck an neuen Produkten und Updates für schon erhältliche Angebote. In den letzten Jahren hat sich der Software-Riese geöffnet und gibt Einblick in aktuelle Entwicklungen. Bestes Beispiel war die frühzeitige Veröffentlichung der Beta-Version von Office 2010 für die Anwender. Nachschub gibt es mit einer Demoversion des Internet Explorer 9. Mittlerweile ist das erste Service Pack für Windows 7 in Sicht.
Service Pack 1 für Windows 7
Bei den Vorgängern von Windows 7 dauerte es ca. ein Jahr, bis Microsoft das erste Update für die Betriebssysteme XP und Vista freigab. Ein Service Pack für Windows 7 ist in Arbeit und sollte nach diesem bekannten Zyklus noch in diesem Herbst erscheinen.
Hinter den Kulissen wurde schon seit Wochen über SP1 für Windows 7 geredet. Auf unbekanntem Weg gelangte eine Beta-Version des Service Pack 1 für Win 7 ins Internet.
Über Filesharing-Dienste wie BitTorrent kann sich jeder Anwender die ISO-Datei für die DVD und die zugehörigen Dokumente von Microsoft herunterladen. Die Installation soll laut Insidern ohne Probleme auf den verschiedenen Win-7-Versionen funktionieren. Auch auf einem geknackten Win-7-System war das Einspielen des Build vom 27. März 2010 kein Problem. Das SP1 für Windows 7 ist im Moment in fünf Sprachen verfügbar – darunter auch in Deutsch. Verschiedene BitTorrent-Portale haben Anleitungen, wie man die restlichen 31 unterstützten Sprachen freischaltet. Gerüchteweise haben einige Hacker das SP1-Paket so modifiziert, dass man bei der Installation mehr Sprachen wählen kann.
Die Funktionsfähigkeit des Service Packs wurde uns in einem Hackerlabor demonstriert. Nach dem Brennen der DVD mit den Daten, wurde das Setup gestartet. Der Installer erkannte Windows 7 und begann mit dem Update. Nach einem Neustart, wurden weitere Daten installiert und nach ca. 30 Minuten war das Service Pack auf dem Rechner. In den Windows-Informationen zum PC findet man den Hinweis auf das SP1. Bis auf die Eintragung in den Systeminformationen, erscheint Windows 7 nach der Installation des Service Packs unverändert.
Laut Begleitschreiben legt Microsoft Wert auf Stabilität und die bessere Unterstützung von Hardware von Drittanbietern. Darunter sollen Fehlerbehebungen bei HDMI-Audio sein. Außerdem gibt es Verbesserungen bei der Nutzung von XPS-Dokumenten. Solche können Seiten mit Hoch- und Querformat gemischt beinhalten. Wer sich die nicht autorisierte Kopie der Beta- Version des Service Pack 1 für Windows 7 aus dem Internet besorgt, muss sich aber über eventuelle Konsequenzen bewusst sein.
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Vom Internet Explorer 9 gibt es eine erste Testversion – diese soll die Fähigkeiten bei der Darstellung zeigen.
Vom Internet Explorer 9 gibt es eine erste Testversion – diese soll die Fähigkeiten bei der Darstellung zeigen.
Ob Microsoft das Herunterladen und die Installation der gestohlenen Beta-Version verfolgt, ist nicht bekannt. Zweites Problem: Da es sich um eine Beta-Version handelt, kann es zu Fehlern und Problemen bei der Nutzung von Windows kommen. Deswegen sollte man das Paket nicht auf den PC in der Produktion installieren. Es empfiehlt sich also, auf das erste offizielle Release des Service Pack 1 für Windows zu warten. Dann sind frühe Probleme ausgemerzt und man ist vor Fehlfunktionen sicherer. Vor dem Einspielen der Beta-Version des SP1 für Windows 7 sollten Sie auf jeden Fall ein Backup des Systems vornehmen.