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Tarife für alle Zwecke

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Tarife für Vielsurfer

Übersicht Empfangsstärke
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Der mobile Vielsurfer ist täglich, mindestens aber jeden zweiten Tag per UMTS online. Er möchte möglichst an jedem Punkt in Deutschland ständig online erreichbar sein können. Wer viel unterwegs ist oder oft den Wohnsitz wechselt, kann sich zudem überlegen, den ortsgebundenen DSL-Anschluss vollständig durch einen mobilen Internetan­schluss zu ersetzen. Auch dieser Anwender fällt dann unter die Kategorie „Vielsurfer“.

Monatsflatrate: Die Grundgebühr dieser monatlich und pauschal abgerechneten Flatrates liegt zwischen 10 und 35 Euro. Der Grund für diese enorme Streuung liegt vor allem an der Geschwindigkeitsdrosselung oder „UMTS-Bremse“. Denn anders als bei DSL-Tarifen gilt für UMTS-„Flatrates“, dass nach Überschreitung eines bestimmten Übertragungsvolumens (Traffic) pro Monat die Bandbreite oder Übertragungsgeschwin­digkeit vom flotten UMTS auf das sehr viel langsamere GPRS gedrosselt wird.

Bei den teureren UMTS-Tarifen liegt diese Traffic- Grenze bei fünf GByte. Wer sich in den ersten drei Tagen über seine Mobilflatrate einen 5-GByte-Film herunterlädt, muss die rest­lichen 27 Tage des Monats im Bummelzug, sprich: per GPRS, durchs Internet surfen. Anbieter mit sehr günstigen Monatsge­bühren legen die Latte noch tiefer. Klarmobil oder Hello­mobil beispielsweise bieten einen mit 10 Euro sehr günstigen „Flatrate“-Tarif, aller­dings wird hier der Bremshe­bel bereits nach 200 MByte Traffic im Monat gezogen.

Ideal für den, der nur selten größere Datenmengen überträgt, dafür je­doch ständig online sein muss. Der grundsätzliche Vorteil eines Flatrate- Tarifs gegenüber anderen mobilen Tarif­modellen: Aufgrund der immer gleich blei­benden monatlichen Pauschale muss sich der Kunde nicht darum kümmern, wie oft oder wie lange er bereits online war. Das Schlimmste, das Ihnen passieren kann, ist die Zwangsdrosselung auf GPRS-Geschwin­digkeit durch Ihren Provider.

Worauf Sie bei der Wahl eines Flatratetarifs neben Grundgebühr und UMTS-Bremse vor allem achten sollten, ist die vertragliche Mindestlaufzeit. Laufzeiten von 24 Monaten sind bei Provider Verträgen einfach nicht mehr zeitgemäß, länger als maximal ein Jahr sollten Sie sich aufgrund der ständig fal­lenden Preise keinesfalls binden.

Tarife für Gelegenheitssurfer

Der mobile Gelegenheitssurfer nutzt seinen UMTS-Surfstick als Ergänzung zum haupt­sächlich genutzten DSL- oder Kabelzugang. Er geht nicht täglich, sondern rund ein bis zweimal pro Woche mobil online. Dann aller­dings gerne auch mal für mehrere Stunden am Stück oder auch mehrmals am Tag.

Tagesflatrate: Ein Tagesflatrate-Tarif, wie zum Beispiel der von Fonic oder blau, berech­net jeden Tag, an dem sich der Anwender ins Mobilnetz eingebucht hat, pauschal einen festen Betrag, zum Beispiel 2,50 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange oder wie häu­fig man zwischen 00:00 Uhr und 24:00 Uhr online war. Doch gilt auch hier für jeden Tag eine Traffic-Grenze nach deren Erreichen die UTMS-Bandbreite dann auf GPRS-Geschwin­digkeit gedrosselt wird.

Tagesflats sind in der Regel Prepaid-Tarife, der Anwender hat folg­lich immer die volle Kostenkontrolle. Da kei­ne monatliche Grundgebühr anfällt, verliert man in längeren Zeiträumen ohne Online- Nutzung auch kein Geld.

Klassische Volumen- und Zeittarife: Hier­bei handelt es sich einerseits um Angebote, die zu einem bestehenden Handy-Tarif zu­buchbar sind und mit einer monatlichen Grundgebühr zu Buche schlagen. Sie setzen sich häufig aus einem monatlichen Traffic- Kontingent zusammen, zum Beispiel 1 GByte oder 100 MByte.

Wird dieses überschritten, wird meist nach Volumentarif abgerechnet, also beispielsweise 10 Cent pro zusätzliches MByte. Reine UMTS-by-Call-Tarife, bei denen direkt nach MByte oder Online-Minuten ab­gerechnet wird, spielen vor allem bei Handy- Nutzern eine Rolle, die mit Ihrem Handy eher sporadisch, beispielsweise zum Versenden einer E-Mail, ins Internet wechseln. Für das mobile Surfen per Notebook sind diese Tarife auf Dauer zu teuer.

Das sollten Sie beachten:

■ UMTS-Tarife eignen sich aktuell eher nicht zur Übertragung großer Datenmengen (Filmdownloads, längeres Video-Streaming), denn nach spätestens fünf GByte Transfer greift entweder die UMTS-Bremse oder es wird extrem teuer (UMTS-by-Call). Auch für Online-Spieler eignet sich UMTS aufgrund hoher Latenzzeiten eher weniger.

■ Die Preisangaben zu UMTS-Daten-Tarifen gelten nur fürs deutsche Mobilfunknetz. Im Ausland werden meist die teuren Roaming- Standard-Datentarife fällig. Wer seinen Surf­stick dennoch im Ausland einsetzen möch­te, sollte sich vorher unbedingt bei seinem UMTS-Anbieter informieren.

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