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Michael Seemann | Profil | Kontakt

26. Juli 2010
Surfstick Tarife Surfen Computer Mobile Bild vergrößern 937 563 http://img1.magnus.de/Surfstick-Tarife-Surfen-Computer-Mobile-r937x562-C-834f6e7f-34857015.jpg © PCgo
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Surf-Sticks

Mobil und günstig ins Internet

Wer mit seinem Note- oder Netbook auch unterwegs erreichbar sein möchte, kann auf eine Vielzahl von Datentarifen im Mobilfunknetz zurückgreifen. Welcher Tarife am besten zu Ihnen passt, verrät der folgende Artikel.

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Ein Großteil der deutschen Haushalte ist bereits mit DSL oder digitalem Ka­belanschluss ausgestattet. Diese schnellen Online-Zugänge haben jedoch einen ent­scheidenden Nachteil: Sie sind ortsgebun­den und lassen sich nicht einfach „mitneh­men“. Zwar finden sich in Ballungsräumen hier und da öffentliche WLAN-Hotspots, doch ist die Abdeckung für eine sinnvolle Nutzung noch viel zu gering.

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Wer mit seinem Note- oder Netbook unabhängig vom Anschluss zu Hause oder verstreuten WLAN-Hotspots ins Netz möchte, landet zwangsläufig beim drahtlosen Online-Zugang über Mobilfunk oder anders ausgedrückt: via SIM-Karte. Die Mobilfunknetze in Deutschland sind nahezu flächendeckend verfügbar und überall dort, wo Sie mit dem Handy telefonieren können, steht Ihnen somit auch ein Datenzugang ins Internet offen. Alles, was Sie benötigen, ist eine entsprechende SIM-Karte und ein UMTS-Modem. Letzteres wird in Form eines USB-Sticks auch als „Surfstick“ bezeichnet.

Ein Surfstick mit SIM-Karte entspricht einem DSL- oder Kabel-Modem, allerdings mit dem Vorteil, dass der Surfstick keine ortsgebun­dene Telefon- oder Kabelanschlussdose benötigt.Wie Sie einen Surfstick einrichten, erfahren Sie im Artikel Surfstick einrichten - so gehts.

Übertragungsgeschwindigkeiten

Für die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes innerhalb Deutschlands zeichnen sich die vier großen Netzbetreiber T-Mobile, Voda­fone, O2/Telefonica und ePlus aus. In vielen dichter besiedelten Regionen sind die Mobil­funknetze bereits mit dem für Datenübertra­gungen relevanten Mobilfunkstandard UMTS ausgestattet. In Verbindung mit dem „Down­loadturbo“ HSDPA sind hier Übertragungsra­ten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich, die Regel sind derzeit jedoch maximal 3,6 Mbit/s.

ePlus bietet in den mit UMTS ausgerüsteten Bal­lungsregionen häufig noch kein HSDPA, der Kunde muss sich hier mit Downloadraten von nur bis zu 384 kbit/s zufriedengeben. In dünner besiedelten Regionen ist in der Regel noch kein UMTS verfügbar. Hier muss sich der Anwender mit dem flächendeckend ver­fügbaren GPRS-Standard begnügen, der mit EDGE-Technologie immerhin noch maximale Downloadraten von bis zu 220 kbit/s ermög­licht.

Info: Verfügbare Bandbreiten

Deutschlands Mobilfunknetze sind vor allem in den Ballungsgebieten und größeren Städten mit UMTS ausgebaut. Hier stehen dann Bandbreiten ab 384 kbit/s (Standard-UMTS) bis zu 3,6 oder gar 7,2 Mbit/s (UMTS mit HSDPA) bereit. In weniger dicht besiedelten Regionen muss sich der mobile Anwender mit dem schmalbandigen Übertragungsstandard GPRS (bis 55 kbit/s) oder dessen aufgebohrter Variante EDGE (bis 220 Kbit/s) begnügen.

Doch soll es auch noch einige weiße Fle­cken geben, die nur mit reinem GPRS (ohne EDGE) versorgt werden. Hier sind dann nur noch sehr schleppende Übertragungsraten von maximal 55 kbit/s drin – wie sie einst mit dem analogen Modem erreicht wurden.

Verfügbarkeit von UMTS

Wer prüfen will, ob es den schnellen Netz­ausbau in seiner näheren Umgebung bereits gibt, kann sich mithilfe der Netzausbaukar­ten der vier großen Mobilfunkbetreiber einen Überblick verschaffen. Die entsprechenden Verbreitungskarten für UMTS stellen die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus auf deren Homepages bereit.

Fol­gen Sie einfach dem Link am Artikelende. Allein die verfügbare Transferrate oder die Verfügbarkeit von UMTS in einer be­stimmten Region grenzen für Anwender die Wahl des Mobilfunkbetreibers bereits ein.

Wer beispielsweise zu Hause per ePlus oder Vodafone kein UMTS empfangen kann, sollte dementsprechend auch keinen Tarif eines Anbieters wählen, der sich eines dieser Netze bedient. Dasselbe gilt natürlich anders herum auch für O2 oder T-Mobile.

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