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Netzwerk
Mit Turbo und Vollgas ins Internet
Sind Sie sicher, dass Sie Ihren Online-Zugang auch wirklich mit der maximalen Bandbreite ausreizen? Oft wird die Internetverbindung durch ungünstige Einstellungen im PC beeinträchtigt. PCgo zeigt, wie Sie die bestmögliche Geschwindigkeit aus Ihrem Online-Anschluss herausholen.
Etwa zwei Drittel der rund 40 Millionen deutschen Haushalte sind mit einem Breitbandzugang wie DSL oder TV-Kabel ausgestattet. Dies besagt der aktuelle Jahresbericht 2010 der Bundesnetzagentur, der im Frühling veröffentlicht wurde. Mit einem Anteil von knapp 90 Prozent dominiert demnach DSL den deutschen Breitbandmarkt bei den Online-Zugängen.
Kabelanbieter sichern sich mit attraktiven Angeboten, hohen Übertragungsraten und einer nahezu flächendeckenden Verfügbarkeit mehr und mehr Kunden. Solche Angebote werden sich auf die Vormachtstellung von DSL auswirken. Sinkende Grundgebühren und steigende Übertragungsraten haben unter anderem dazu geführt, dass sich Breitband im Privathaushalt als Standard etabliert hat.
Ein fest verlegter Breitbandzugang ist inzwischen inklusive Telefonanschluss für unter 20 Euro im Monat zu haben. Zudem sind die bereitgestellten Bandbreiten der Netzbetreiber in den vergangenen Jahren ganz erheblich angestiegen. Vor etwa zehn Jahren lag die maximale Download-Rate bei 768 kbit/s. Aktuell liegt die Obergrenze mit VDSL bei 50 Mbit/s und über TV-Kabel sogar bei 100 Mbit/s.
Allerdings sind die eben genannten Maximalwerte nicht an jedem Teilnehmeranschluss verfügbar. Dies hat zunächst einmal technische Gründe, auf die Sie als Anwender wenig Einfluss nehmen können. Oft sind die Verbindungsstrecken zwischen Anschlussdose und Vermittlungsstelle zu lang, deren Verbindungskabel zu schlecht oder der Netzbetreiber möchte sein Netzwerk aktuell nicht modernisieren.
Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die zur Verfügung stehende Bandbreite an Ihrem Online-Zugang bestmöglich zu nutzen. Dazu lösen Sie mögliche Übertragungsbremsen bei DSL und Ihrem Computer.
Mit Turbo und Vollgas ins Internet
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Tipp 1: Kabellänge Splitter zum Router
Um einen Online-Zugang herzustellen, verwendet DSL das Telefonanschlusskabel das jeden Privathaushalt mit der nächsten Vermittlungsstelle des Netzbetreibers verbindet. Die Verbindung zum Anbieter wird dabei über zwei DSL-Modems überbrückt. Das erste Modem steht in der Vermittlungsstelle des Netzbetreibers und Modem Nummer 2 zu Hause beim Anwender.
Sobald die beiden DSL-Modems synchronisiert sind, lässt sich darüber eine Verbindung ins Internet aufbauen. Die Bandbreite einer solchen DSL-Übertragungsbrücke hängt von der Länge und Qualität der Kabelverbindung zwischen beiden Modems ab.
Auf die Kabelverbindung zwischen Telefondose und Vermittlungsstelle haben Sie keinen Einfluss. Jedoch auf die Länge des Kabels, das Ihre Telefondose (Splitter) mit Ihrem Router verbindet. Mit zunehmender Kabellänge vom Splitter zum Modem verlängert sich auch die Verbindungsstrecke die per DSL zu überbrücken ist.
In manchen Fällen kann ein kürzeres Verbindungskabel bereits zu einer verbesserten Verbindungsqualität führen. Der Nachteil: Sie müssen Ihren DSL-Router möglichst nahe an der Anschlussdose aufstellen.
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Mini-Workshop: Verbindung mit DSL Turbo optimieren
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Mit „Ermitteln“ bestimmen Sie die Art Ihrer Internetverbindung.
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Mit „Ermitteln“ bestimmen Sie die Art Ihrer Internetverbindung.
DSL Turbo von der PCgo-Heft-DVD 11/2011 verwendet mehrere Optimierungsmöglichkeiten, die den Internetanschluss beschleunigen und den Datentransfer stabiler machen. Das Tool macht Schwachstellen in der Internetverbindung aus und optimiert Ihr System entsprechend.
Installieren Sie sich DSL Turbo aus dem Verzeichnis "Software/Vollversionen" von der Heft-DVD. Folgen Sie dabei den vier Schritten im roten Registrierungsformular. Geben Sie im Online-Registrierungsformular eine gültige E-Mail-Adresse für die Freischaltung des Programms an.
Nach einem Klick auf Link in der Bestätigungs-Mail, erhalten Sie eine zweite Mail mit Ihrer User-ID und dem Registrierungscode. Sobald Sie diese Daten in das rote Formular übertragen haben, lässt sich die Registrierung mit einem Klick auf "OK" starten.
Nach dem Start des Tools wählen Sie im ersten Drop-Down-Menü die Art Ihrer Internetverbindung. Klicken Sie alternativ auf die Schaltfläche "Ermitteln". Gehen Sie anschließend unten rechts auf die Schaltfläche "Weiter".
Einige Zusatzoptionen für Windows Vista und 7 setzt das Programm bereits automatisch auf die empfohlenen Einstellungen und zeigt diese an. So hebt DSL Turbo beispielsweise den standardmäßig auf 32 eingestellten TTL-Wert auf 128 an. TTL legt fest, über wie viele Zwischenstationen ein Datenpaket geleitet werden darf, bevor es schließlich verworfen wird.
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Für Windows 7 und Vista bietet DSL Turbo sinnvolle Zusatzoptionen.
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Für Windows 7 und Vista bietet DSL Turbo sinnvolle Zusatzoptionen.
Die vielen Einstellungsmöglichkeiten von DSL Turbo verwirren etwas. Was sich hinter den ganzen Einstellungen verbirgt, erfahren Sie, wenn Sie den Mauszeiger einfach auf den jeweiligen Einstellungsbereich bewegen, ohne zu klicken. Dann erscheint im Kasten "Information" am unteren Fensterrand eine kurze Erläuterung zum Eintrag.
Im folgenden Fenster übernehmen Sie die zuvor vorgenommenen Einstellungen in Ihrem Betriebssystem. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Optimierung starten". Kurz darauf erscheint die Erfolgsmeldung: "Die Einstellungen wurden erfolgreich optimiert". Bestätigen Sie mit einem Klick auf "OK".
Sollten Sie mit dem Ergebnis der Änderungen nicht zufrieden sein, stellt DSL Turbo den ursprünglichen Zustand Ihres Systems schnell wieder zurück. Hierzu genügt ein Klick auf "Standardeinstellungen wiederherstellen" am linken Menü-Rand.