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Thomas Fischer

17. Mai 2010
Jede Menge Familie: Kinder und das Internet: Sicher surfen mit "Windows Live Family Safety" Bild vergrößern 937 651 http://img2.magnus.de/Kinder-Familie-Surfen-Computer-r937x651-C-a9ac060c-29225257.jpg
Jede Menge Familie

Kinder und das Internet: Sicher surfen mit "Windows Live Family Safety"

Die meisten Kinder und Jugendliche nutzen das Internet täglich oder zumindest mehrmals in der Woche. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, sollte man sich als Elternteil über die Surf-Gewohnheiten seiner Kinder möglichst genau informieren.

Die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) des mpfs (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) kommt für das Jahr 2009 zu dem Ergebnis, dass das Internet für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium ist. Rund die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder chatten. Vor allem die Organisation und Darstellung in den Online-Communities hat sich im Vergleich zum Jahr 2008 deutlich erhöht.


Nur knapp die Hälfte haben dabei die Privacy-Option aktiviert, die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich machen. Und das, obwohl immer häufiger persönliche Informationen, Fotos und Filme im Internet hinterlegt werden. Schade, wenn dann eine Bewerbung auf einen vermeintlich attraktiven Job nur deswegen abgelehnt wird, weil der Personmalchef peinliche Fotos des Bewerbers im Internet gefunden hat.Im Umgang mit dem Internet lauern aber auch noch ganz andere Gefahren speziell für Kinder und Jugendliche.

Jeder kennt die Berichte aus den Medien, in denen Eltern hohe Strafen zahlen müssen, weil ihr Kind mit dem Download von Musik, Spiele oder Filme unwissentlich Urheberrechte verletzte. Besonders schlimm ist, dass die scheinbare Anonymität des Internets die übelsten Blüten krimineller Energie treibt. Pädophile Netzwerke oder ein Chat-Partner, der sich früher oder später als notgeiles Individuum entpuppt und vielleicht sogar Ihr Kind belästigen könnte, sind längst zur traurigen Realität geworden.

Erlauben statt verbieten

So ist es kaum verwunderlich, dass besorgte Eltern Alarm schlagen und Lösungen fordern, die ihre Kinder besser vor Gefahren und vor dem Schund des Internets schützen sollen. Doch wer kann solch einen Schutz bieten? Hierbei nur alleine auf staatliche Maßnahmen zu hoffen, ist wenig Erfolg versprechend. Denn das Internet ist viel zu komplex, als dass es sich so einfach kontrollieren lässt. Dennoch gibt es mehr oder weniger erfolgreiche Möglichkeiten zum Schutz.


Dabei muss man nicht erst den sowieso hoffnungslosen Versuch starten, seinem Kind den Internetzugang zu verbieten. Das klappt auf Dauer nicht und sicher erinnern Sie sich noch, wie lecker einst die Kirschen des Nachbarn schmeckten. Besser ist es, das Internetverhalten des eigenen Kindes zu kennen, um eventuellen Gefahren rechtzeitig begegnen zu können. Nun kann man aber nicht ständig neben seinem Kind am PC sitzen und zuschauen, was es gerade macht. Das würde zum einen aus Zeitgründen kaum möglich sein und zum anderen würde sich das Kind beobachtet und überwacht fühlen.

Windows Live Family Safety
Bild vergrößern 687 325 http://img3.magnus.de/Windows-Live-Family-Safety-r687x325-C-b9256fdf-30030896.jpg Bei einer blockierten Website kann das Kind die Eltern bitten, diese freizugeben.

Bei einer blockierten Website kann das Kind die Eltern bitten, diese freizugeben.

Der unsichtbare Schutzschild

Eine interessante Möglichkeit zum Schutz der Kinder vor nicht jugendfreien Internetangeboten bietet Microsoft mit "Windows Live Family Safety". Dessen Prinzip ist, dass alle oder ein Teil der Aktivitäten protokolliert werden, die Ihr Kind am PC ausführt. Dazu müssen Sie noch nicht einmal am PC Ihres Kindes sitzen. Vielmehr genügt ein internetfähiger PC, mit dem Sie sich lediglich auf Ihr Windows-Live- Konto einloggen müssen.

Entscheiden Sie sich für diese Art der Kontrolle, sollten Sie zuvor unbedingt mit dem Kind darüber sprechen. Erklären Sie ihm, welche Gefahren im Internet lauern und was diese anrichten können. Gemeinsam mit Ihrem Kind sollten Sie dann festlegen, was erlaubt ist und was nicht. Denn "Family Safety" bietet umfangreiche Möglichkeiten zur altersgerechten Konfiguration. In der höchsten Sicherheitsstufe werden außer kinderfreundlichen und von Ihnen speziell zugelassenen Websites alle anderen Websites blockiert.



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