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So halbieren Sie ihre Telefon- und DSL-Kosten
Achtung DSL-Fallstricke - darauf müssen Sie beim Vertragsabschluss achten
Die Angebote der Internet-Provider mit ihren vielen Sternchen sind mehr als unübersichtlich. Wir sagen Ihnen nicht nur, wie Sie schnell zu einem günstigen Tarif kommen, sondern auch, worauf Sie sonst noch beim Vertragsabschluss achten sollten.
Seine Kollegen nennen ihn den "Sparfuchs", und tatsächlich achtet Reiner L .* stets darauf, dass Preis und Leistung zusammenpassen. So auch beim neuen DSL-Anschluss. Dass die Preise für Breitband- und Telefonleitung in den vergangenen zwei Jahren einmal mehr gepurzelt sind, hatte er dank großflächiger Plakate und Fernsehwerbung mitbekommen. Doch was es tatsächlich kosten würde, wusste er vor seiner Sparrecherche natürlich nicht so genau.
Wie auch, denn mancher Provider lockt mit Angeboten wie "DSL für 0 Euro im Monat" – gefolgt von einer ganzen Zahl einschränkender Sternchen. Dass da etwas nicht stimmen kann, weil wohl niemand etwas zu verschenken hat, konnte sich auch Herr L. denken. Die Frage, die er sich aber stellte, lautet schlicht: Woher weiß ich, was welcher Anbieter wirklich verlangt?
Durchblick im Info-Dschungel
Bevor wir diese Frage konkret beantworten, muss man sich vor der Bestellung zunächst klarmachen, was man will. Wir möchten Ihnen die Antwort auf diese Frage keineswegs vorwegnehmen, doch mehr als 90 Prozent aller Haushalte haben weiterhin einen Festnetzanschluss. Einer der Gründe, nicht ausschließlich auf mobiles Telefonieren und Surfen zu setzen, sind Kosten und Geschwindigkeit.
Zwar gibt es inzwischen auch für das Surfen per UMTS Flatrates zum Preis ab rund 20 Euro monatlich, doch die Bezeichnung "Flatrate" haben diese Tarife nicht verdient. Alle Anbieter drosseln die Geschwindigkeit vom schnellen HSDPA ab einer bestimmen Datenmenge drastisch herunter: So ist es beispielsweise üblich, den Online-Zugang bei mehr als 5 GByte Download-Volumen pro Monat auf GPRS-Tempo zu drosseln.
Ausprobieren möchten Sie das nicht: Stellen Sie sich einfach vor, Sie surfen wie vor 10 Jahren mit Modem-Geschwindigkeit. Doch was heißt es wirklich, wenn Sie wie die meisten Bundesbürger bei einem "Festnetzanschluss" bleiben?
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Hier prüfen Sie,
welcher Mobil-
Provider bei
Ihnen das beste
UMTS-Netz mit
HSDPA-Geschwindigkeit
bietet.
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Zumindest bedeutet dies nicht notwendigerweise, dass Sie Ihr Telefon wie früher einfach in die Dose in der Wand stöpseln. Klar, diese Variante für Analog- oder ISDN-Anschluss existiert weiterhin.
Aber spätestens seit die Deutsche Telekom sogenannte entbündelte DSL-Anschlüsse zur Verfügung stellen muss, muss man Telefon und Internet keineswegs mehr beim gleichen Anbieter buchen. Möglich ist vielmehr, den DSL-Anschluss bei Anbieter A zu bestellen und die Telefonleitung bei Anbieter B.
Oder gleich auf das Festnetz im eigentlichen Sinn ganz zu verzichten und stattdessen über "Voice over IP" (VoIP) beim dritten Anbieter C zu telefonieren. In der Praxis funktioniert diese Internet-Telefonie genauso wie die traditionelle: Die Qualität ist die gleiche, die Telefonnummer bleibt die gleiche und auch der Computer muss dazu keineswegs eingeschaltet sein.
Nur steckt der Kunde das Telefon nicht wie bisher in die Dose in der Wand, sondern in den DSL-Router. Die dazu notwendige Hardware stellt der Provider in aller Regel für die Vertragslaufzeit vom Provider kostenlos zur Verfügung. Die Tabelle unten beschreibt die wichtigsten, unterschiedlichen Kombinationen von Internet- und Telefonanschluss, jeweils inklusive der monatlichen Gebühren. Das Angebot reicht vom klassischen Vollanschluss – bei der Telekom oder einem alternativen Anbieter – über die entbündelte DSL-Leitung oder mobiles UMTS/HSDPA bis zur Internet- und Telefonleitung über das Fernsehkabel.
| Telekom- Vollanschluss mit DSL | Klassischer Vollanschluss mit DSL | Entbündelter DSL-Anschluss (VoIP-Telefonie) | DSL-Resale | Fernsehkabel (VoIP-Telefonie) | UMTS mit Handy-Telefonie |
|---|
| Anbieter (Auswahl) | Deutsche Telekom | Arcor, Alice, M-Net, NetCologne usw. | Arcor, Alice, Tele 2 usw. | 1&1, Tele 2, Freenet usw. | Kabel Baden-Württemberg, Unitymedia und Kabel Deutschland | T-Mobile, Vodafone, O2 usw. |
| Preise pro Monat (6.000er- Anschluss) | ab ca. 40 Euro | ab ca. 25 Euro | ab ca. 19 Euro | ab ca. 25 Euro | ab ca. 20 Euro | ab ca. 20 Euro (HSDPA), nur Internet |
| Verfügbarkei | bundesweit | z.T. bundesweit, sonst regional | regional | bundesweit | fast bundesweit | regional: prüfen! |
| Max. Internet- Geschwindigkeit | 16.000 (bis zu 25.000) | meist 16.000 | meist 16.000 | meist 16.000 | bis 32.000 | 7200 |
| Vorteile | Call by Call möglich, "alles aus einer Hand", z.T. kurze Vertragslaufzeit | "alles aus einer Hand", preisgünstig | preisgünstig, freie Kombinaionsmöglichkeit | preisgünstig, Call by Call weiter möglich | Verfügbarkeit, sehr preisgünstig (bei Kabelanschluss) | sofort anschlussbereit |
| Nachteile | vergleichsweise teuer | kein Call by Call möglich, z.T. lange Vertragslaufzeiten | zwei Verträge abzuschließen, größerer Rechercheaufwand | lange Vertragslaufzeit, z.T. lange Wartezeit bis zur Bereitstellung | Hardwarewahl stark eingeschränkt, z.T. schwierig zu konfigurieren | langsame Ping- Zeiten, keine echte Flatrate, Verfügbarkeit |
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Die DSL-Falle: schlechte Tarife, lahme Leitungen
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DSL-Falle
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