Bild vergrößern
933
933
http://img2.magnus.de/Der-richtige-Umgang-mit-Passw-rtern-r933x933-C-ee75e419-51050234.jpg
© Hersteller/Archiv
© Hersteller/Archiv
Hinter Schloss und Riegel
Der richtige Umgang mit Passwörtern
Der clevere Umgang mit Passwörtern schützt Ihre Geräte, Anwendungen und Daten vor Missbrauch. Nutzen Sie Profi-Tools, die PC, Handy und USB-Sticks in einbruchssichere Safes verwandeln.
Bis zu zwei Dutzend Passwörter muss sich jeder Internetanwender in Deutschland merken. Neben den Zugangscodes für Betriebssystem und WLAN, muss der User die Kennungen für E-Mail-Postfächer, Facebook, Amazon, eBay, Spiele-Communities und Web-Foren stets parat haben. Hinzu kommen die Login-Daten für Online-Banking und Handy-Zugriff.
Wer es sich angesichts dieser verwirrenden Vielfalt an passwortgeschützten Geräten und Webseiten besonders einfach macht und stets dasselbe Schlüsselwort verwendet, lebt gefährlich. Per Phishing und über einfaches Erraten versuchen Hacker mehr denn je, ahnungslose Surfer zur Herausgabe der Zugangsphrasen zu bewegen.
Bekommt der Betrüger die Daten, kann er sich auf einer Vielzahl unterschiedlicher Seiten unter fremden Namen anmelden und die Konten missbrauchen. So weit muss es aber nicht kommen. PCgo zeigt Ihnen, wie Sie sichere Passwörter generieren, die garantiert niemand errät oder knackt und wie Sie mithilfe cleverer Tools Ihre Zugangsdaten vor fremdem Zugriff bestmöglich schützen.
USB-Sticks mit TrueCrypt schützen
USB-Sticks sind praktisch, gehen aber aufgrund der geringen Größe schnell verloren. Deswegen sollten Sie darauf keine vertraulichen Daten speichern, oder aber den Stick so verschlüsseln, dass selbst im Falle eines Verlustes niemand die Dateien öffnen kann. Das passende Tool dazu heißt TrueCrypt und kann auf der Herstellerseite heruntergeladen werden.
Mini-Workshop: Perfekte Passwortkontrolle mit KeePass
Bild vergrößern
712
449
http://img3.magnus.de/image-r712x449-C-fd7e6fa3-52021463.jpg
KeePass hilft Ihnen dabei sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten.
© Hersteller/Archiv
© Hersteller/Archiv
KeePass hilft Ihnen dabei sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten.
Um Ihre Passwörter sicher zu verwalten und zu schützen, installieren Sie das Programm KeePass.
Erstellen Sie eine neue Passwortdatenbank: Klicken Sie auf "Datei" und "Neu" und speichern Sie die vorgeschlagene Datei "NeueDatenbank.kdbx" auf der Festplatte. Jetzt vergeben Sie ein einbruchssicheres Master-Passwort und klicken auf "OK". Optional können Sie noch einen Namen für die Datenbank angeben.
Wählen Sie im linken Bereich eine passende Kategorien, beispielsweise "Windows". Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das leere Feld im rechten Bereich und wählen "Eintrag hinzufügen".
Geben Sie die Daten für Ihren Passwort-Eintrag ein. Die vorgeschlagenen Passwörter lassen sich in Klarschrift darstellen, wenn Sie auf den Schalter mit den drei Punkten klicken. Für bereits vergebene Passwörter kann man die Vorgaben bei "Passwort" und "Passwort Wdh." überschreiben. Um Benutzernamen oder Passwort aus einem gespeicherten Eintrag zu kopieren, klicken Sie diesen mit der rechten Maustaste an. Die Daten werden nach 12 s aus der Zwischenablage gelöscht.
Checkliste: Fünf Tipps für perfekten Passwortschutz
- Bestehende Passwörter überprüfen Überprüfen Sie all Ihre bestehenden Passwörter auf deren Sicherheit. Alle sollten mindestens 8 Zeichen lang sein, Sonderzeichen, Zahlen und Großbuchstaben enthalten und in keinem Lexikon vorkommen.
- Stets verschiedene Passwort Nutzen Sie niemals ein und dasselbe Passwort für mehrere Konten. Verwenden Sie stattdessen unterschiedliche Passwörter.
- Passwörter regelmäßig erneuern Mindestens einmal im halben Jahr sollten Sie Ihre Passwörter erneuern. Dabei reicht es nicht, nur einzelne Buchstaben auszutauschen. Wählen Sie stattdessen eine völlig andere Zeichenkette.
- Passwortverwaltung verwenden Um bei sehr vielen Passwörtern nicht den Überblick zu verlieren, installieren Sie eine Passwortverwaltung wie beispielsweise KeePass, dessen Kennwortdatenbank Sie vom PC, aus dem Internet, von einem USB-Stick und sogar vom Handy abrufen können.
- Passwort niemals preisgeben Ganz gleich, wer per E-Mail oder im Facebook-Chat zur Sicherheitskontrolle um Preisgabe Ihrer Passwörter oder Bankdaten bittet: Verweigern Sie die Aussage! Die Zahl der Phishing-Versuche per E-Mail und bei Facebook steigt dramatisch. Die Betrüger haben es vor allem auf PayPalund Facebook-Logins abgesehen.